Pfirsichköpfchen (Agapornis fischeri)

Pfirsichköpfchen besitzen ein ähnliches Verbreitungsgebiet wie die Schwarzköpfchen (Nordwest-Tansania, Ruanda, Burundi). Auch ihre Brutgewohnheiten decken sich im großen und ganzen mit denen der Schwarzköpfchen, sie benutzen aber auch gelegentlich wie die Rosenköpfchen Nester von Webervögeln. Pfirsichköpfchen gehören mit einem Gesamtbestand von weniger als 50.000 Vögeln zu den sogenannten "near-threatened" (beinahe gefährdeten) Agaporniden. Nach Massenimporten bis hin in die 90er Jahre dürfen deshalb nun keine Pfirsichköpfchen mehr aus ihrem Ursprungsland exportiert werden. In Gefangenschaft werden Pfirsichköpfchen regelmäßig nachgezogen, leider aber sind viele Tiere (obwohl äußerlich nicht sichtbar) Hybriden, da jahrelang Schwarzköpfchen in die Bestände eingekreuzt wurden. Männchen und Weibchen sind von außen nicht zu unterscheiden.

 

Wildfarbene Pfirsichköpfchen blau, Lutino und kobalt

(Foto rechts: B. Binner)