Schwarzköpfchen (Agapornis personatus)

Schwarzköpfchen leben in Zentral- und Nordosttansania im kargen Savannenland. Sie nisten von März bis August in Baumhöhlen, Gebäudenischen, evtl. in Schwalbennestern. Schwarzköpfchen sind ausgesprochene Koloniebrüter; das Nistmaterial wird, wie bei allen Augenring-Agaporniden, vom Weibchen im Schnabel ins Nest befördert. Die Schwarzköpfchenbestände in Tansania sind stabil, jedoch besteht die Gefahr der Vermischung (Hybridisierung) mit Pfirsichköpfchen (entflogene oder freigelassene Tiere aus Haltung in Gefangenschaft). Schwarzköpfchen werden nur noch wenig importiert; sie sind, nach den Rosenköpfchen, die am zweithäufigsten gehaltene und nachgezüchtete Agapornidenart. Männchen und Weibchen sind äußerlich nicht zu unterscheiden.

Wildfarbenes Schwarzköpfchen oliv und mauve

( Foto: Jan Gutzeit )
(Foto: S. Schilling)

pastellgrün pastellblau

blau und  Lutino

(Foto: Otto)